TÜV-Odysee
29. August 2009
Da die TÜV-Plakette der BB diesen Monat abläuft, habe ich mir gedacht, ich könnte heute früh, während Jo nach der Nachtschicht schläft, mal schnell zum TÜV in den Römerhof fahren und ne neue Plakette holen.
Was dann folgte, war eine kleine Odyssee…
…denn beim Römerhof-TÜV standen schon mehrere gelangweilte Leute, die mir sagten, daß es mindestens 3 Stunden dauern würde, bis ich wieder dran käme. Der junge Mann an der Info schickte mich sogar direkt wieder heim – der Prüfer sei alleine da und ich solle besser nächste Woche wiederkommen.
Also machte ich mich wieder vom Acker und dachte mir, daß ich ja auch eigentlich schnell in Fechenheim vorbeifahren könnte – schließlich kenne ich dort ja mittlerweile die versammelte Mannschaft. Gedacht, getan. Nach einer aberwitzigen Fahrt durch die Frankfurter City kam ich auf dem TÜV-Gelände in Fechenheim an und siehe da, es war im Gegensatz zum anderen TÜV kaum etwas los. Schnell an der Info mein Anliegen vorgetragen, die Gebühr bezahlt und nach ein paar Minuten kam Heiko (mit dem ich mich ja bei einem meiner letzten Besuche mehrere Stunden unterhalten habe), um die BB zu inspizieren. Im großen und ganzen war er wohl zufrieden, auch die AUK schaffte die BB ohne weitere Probleme – und dann kam das Lenkkopflager. Das war ihm zu locker und ergab laut Liste einen erheblichen Mangel, somit TÜV nicht bestanden. *hmpf*
Als ich fragte, was ich nun machen sollte, meinte er, eich könne ja beim Honda-Händler vorbeifahren, die mir dmals das neue Lager eingebaut hätten, damit sie es mir nochmal nachstellen.
Gott sei Dank habe ich das damals beim Fugel machen lassen, der ja schon fast um die Ecke ist. Heiko erklärte mir, daß ich einfach nach dem wohl kurzen Werkstattbesuch wieder vorbeikommen könnte, dann würde er nochmal nachschauen, ob es nun besser sei und dann würde der neuen Plakette nix im Wege stehen.
Also, ab zum Fugel, husch in die Werkstatt, dem Werkstattmeister mein Anliegen vorgetragen – die Behebung des Problems war keine große Sache, so konnte ich mit Francesco noch ebbes klönen und wieder zurück zum TÜV düsen.
Heiko erspähte mich bereits aus der Halle und fragte quasi per Handzeichen, ob jetzt alles alles in Ordnung sei. Heftiges Kopfnicken meinerseits…
Nach ein paar Minuten Wartezeit, kam er, um nochmal das LKL zu überprüfen und dann bekam ich endlich die Plakette und konnte heimfahren.
Jetzt hab ich wieder für zwei Jahre Ruhe, komischerweise hab ich jedesmal aufs neue richtig Schiß – ist ja im Prinzip eine Art Prüfungsangst…
